B WALD | im Freien – Wald groß (>1.000 m²)

Datum: 10. August 2026 um 13:31 Uhr
Einsatzort: Holzhammer – Schnaittenbach
Einheiten: FG Drohne, UG-ÖEL


Einsatzbericht:

Holzhammer –  Seit dem heutigen Nachmittag sind zahlreiche Einsatzkräfte bei einem größeren Waldbrand im Bereich Holzhammer im Stadtgebiet Schnaittenbach im Einsatz. Nach aktuellem Stand von 17:15 Uhr ist das Feuer unter Kontrolle. Insgesamt sind rund fünf Hektar Waldfläche von dem Brand betroffen.

Entdeckt wurde der Waldbrand durch einen Luftbeobachter, der die Rauchentwicklung aus der Luft feststellte und daraufhin die Alarmierung der Einsatzkräfte veranlasste.

Rund 140 Feuerwehrkräfte aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Schwandorf und Neustadt an der Waldnaab sind derzeit vor Ort. Auch die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach ist in den Einsatz eingebunden. Unter anderem unterstützen die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) sowie die Fachgruppe Drohne (FF Kümmersbruck) die Koordination und Erkundung der Einsatzstelle.

Die Feuerwehreinsatzleitung liegt in den Händen von Kreisbrandmeister Michael Werner, er wird von Kreisbrandrat Christof Strobl und den Kreisbrandinspektoren Hans Sperber und Michael Iberer unterstützt. Aufgrund der Größe und Ausdehnung der Einsatzstelle wurde das Brandgebiet in mehrere Einsatzabschnitte gegliedert.

„Insbesondere zu Beginn des Einsatzes hat uns der Wind vor große Herausforderungen gestellt und die Eindämmung des Waldbrandes deutlich erschwert. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen der eingesetzten Kräfte ist es uns gelungen, die weitere Ausbreitung zu stoppen und das Feuer unter Kontrolle zu bringen“, erklärt Kreisbrandrat Christof Strobl.

Unterstützt werden die Feuerwehren bei den umfangreichen Maßnahmen durch das Technische Hilfswerk (THW). Auch der Rettungsdienst ist mit einer Vielzahl von Einsatzkräften vor Ort. Neben der medizinischen Absicherung der eingesetzten Kräfte übernimmt dieser auch Aufgaben im Bereich der Versorgung und Verpflegung. Darüber hinaus unterstützt die Bergwacht die Einsatzmaßnahmen im teilweise schwierigen Gelände.

Auch bei diesem Einsatz zeigte sich erneut, wie wichtig die Unterstützung der örtlichen Landwirtschaft bei größeren Vegetations- und Waldbränden ist. Die Landwirte unterstützten die Einsatzkräfte schnell und unkompliziert mit ihren Fahrzeugen und Maschinen und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Lage. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Landwirtschaft funktionierte dabei erneut hervorragend und Hand in Hand.

Obwohl das Feuer mittlerweile unter Kontrolle ist, sind die Arbeiten für die Einsatzkräfte noch nicht beendet. Derzeit werden weiterhin Glutnester gesucht und abgelöscht sowie die betroffenen Flächen kontrolliert. Nach aktueller Einschätzung wird sich der Einsatz noch mindestens ein bis zwei Stunden hinziehen.

Stand: 10. August 2026, 17:15 Uhr