Großübung am Buchberg fordert über 200 Einsatzkräfte

Ein groß angelegtes Übungsszenario stellte kürzlich die Einsatzkräfte im Bereich des Buchbergs vor eine anspruchsvolle Herausforderung.

 

Über 200 Einsatzkräfte verschiedenster Organisationen wirkten bei der realitätsnahen Übung zusammen und trainierten das Vorgehen bei einem angenommenen Waldbrandereignis.

Ausgangspunkt der Übung war ein simuliertes Brandgeschehen im schwer zugänglichen Gelände rund um den Buchberg. Neben zahlreichen Feuerwehren waren auch Einheiten des Technischen Hilfswerks, der Bergwacht, Wasserwacht, des Bayerischen Roten Kreuzes sowie der Polizei eingebunden. Ergänzt wurde das Szenario durch Luftbeobachter, die die Lage aus der Luft erkundeten und wichtige Informationen zur Ausbreitung des Brandes lieferten.

 

Ziel der Übung war insbesondere das koordinierte Zusammenwirken der verschiedenen Organisationen bei einem großflächigen Vegetationsbrand. Dabei standen neben der Brandbekämpfung auch die Wasserversorgung über längere Wegstrecken, die Einsatzleitung in unwegsamem Gelände sowie die Kommunikation zwischen den Einheiten im Fokus.

 

Gerade bei Wald- und Flächenbränden ist eine enge Abstimmung aller beteiligten Kräfte entscheidend. Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig eingespielte Abläufe und klare Führungsstrukturen sind, um auch komplexe Schadenslagen effektiv bewältigen zu können.

 

Solche groß angelegten Übungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Einsatzvorbereitung und stärken die Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die weitere Ausbildung und Einsatzplanung ein, um auch künftig bestmöglich auf derartige Szenarien vorbereitet zu sein.

Bilder: Uli Reindl (FF Schnaittenbach)

KBM Florian Schlegel

Fachkreisbrandmeister Einsatzvorbereitung | Öffentlichkeitsarbeit