B2 | Freifläche groß (>100 m²)

Datum: 11. Juli 2023 um 15:17 Uhr
Einsatzort: Freihölser Forst
Einheiten: FG Drohne


Einsatzbericht:

Waldbrand im Gemeindebereich Ebermannsdorf
Rund 10.000m2 Unterholz brannten am Dienstagnachmittag im Waldgebiet Nähe Schafhof ab.

Gegen 15:15 Uhr alarmierte die ILS Oberpfalz-Nord Betriebsstätte Amberg die Feuerwehren Pittersberg, Ebermannsdorf, Wolfring und Theuern, sowie die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach zu einem Flächenbrand. Bereits auf Anfahrt konnte man schwarze massive Rauchentwicklung feststellen die Örtlichkeit hingegen lag im Freihölser Forst. Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl forderte die Fachgruppe Drohne an um sich ein Bild aus der Luft zu machen. Kreisbrandmeister und Luftbeobachter Jürgen Ehrnsberger besetzte ein startklares Flugzeug am Flugplatz Schmidgaden um ebenfalls aus der Luft die Feuerwehren zu unterstützen.

Nach kurzer Zeit wurde das brennende Unterholz gefunden und alle Fahrzeuge eilten dorthin. Um genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zu haben wurde bereits vorher schon die Feuerwehr Kümmersbruck nachalarmiert. Das Modul Wasser wurde von der ILS auf Anforderung des Einsatzleiters nachgefordert. Hier kamen dann die Feuerwehren Haselmühl und Amberg zum Einsatz. Einsatzleiter KBI Daubenmerkl teilte den Einsatz in zwei Abschnitte (Brandbekämpfung und Wasserversorgung) auf. Hier hatte Ebermannsdorfer erster Kommandant Christian Gresser und Wolfrings zweiter Kommandant Martin Plank die Leitung. Durch das schnelle Eingreifen aller Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf das nebenliegende dichte Fichtenholz verhindert werden. Im abgebrannten Bereich standen Kiefern, dessen Stämme bereits gut 6 Meter hoch brannten.

 

Mit viel Manpower wurde die abgebrannte Fläche abgegangen und abgelöscht. Die Nachlöscharbeiten werden sich noch ein paar Stunden ziehen. Im Einsatz war auch der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen als Absicherung für die Einsatzkräfte und eine Schnelleinsatzgruppe versorgte die Kräfte mit Getränken und Snackboxen. Rund 60 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Um die 100.000 Liter wurden mobil an die Einsatzstelle über einen Pendelverkehr aus dem Industriegebiet gebracht.