Am Samstag, 28. März 2026, fand im Gasthof „Goldener Hirsch“ die
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hirschbach statt. 1. Vorsitzender Michael Höfler
begrüßte hierzu 23 aktive Mitglieder sowie vier Feuerwehr-Rentner.

Ein zentrales Thema war das vergangene Jahr, das ganz im Zeichen des 150-jährigen Jubiläums stand.
Die Feierlichkeiten mit Festzug wurden nochmals in Erinnerung gerufen und als voller Erfolg gewertet.
Der Dank galt allen, die zum Gelingen beigetragen haben.
1. Kommandant Reinhard Vogel berichtete über die aktuelle Stärke der Wehr von 31 Aktiven Frauen
und Männern, darunter auch mehrere Jugendliche. Neben zehn regulären Übungen fanden drei
Funkübungen sowie mehrere Übungen mit Atemschutzträgern statt. Ergänzend wurden im Rahmen
der Vorbereitung auf das Leistungsabzeichen zusätzliche Übungseinheiten durchgeführt, wodurch
sich der Ausbildungsumfang im Jahresverlauf noch erhöhte. Das Leistungsabzeichen, das im Herbst in
Hirschbach abgelegt wurde, stellte dabei einen zentralen Bestandteil der Ausbildung im Jahr 2025
dar, wobei sämtliche Teilnehmer die Prüfungen erfolgreich bestehen konnten.
Der Ausbildungsstand innerhalb der Wehr zeigt sich auf einem soliden Niveau: Drei Atemschutzträger
stehen zur Verfügung, sieben Mitglieder verfügen über eine Ausbildung zum Gruppenführer, sechs
sind als Maschinisten ausgebildet, 27 besitzen eine Funkausbildung und neun verfügen über den
Feuerwehrführerschein. Insgesamt wurden rund 400 Stunden in die Ausbildung investiert sowie 185
Stunden bei 20 Einsätzen geleistet. Mit insgesamt rund 585 Stunden im vergangenen Jahr wurde ein
beachtlicher Zeitaufwand erbracht, der für eine vergleichsweise kleine Wehr bemerkenswert ist.
Besonders hervorgehoben wurde ein Einsatz mit Hubschrauberlandung im Zusammenhang mit einer
Reanimation, der durch das reibungslose Zusammenspiel von Ersthelfern, Feuerwehr und
Rettungsdienst erfolgreich verlief. In diesem Zusammenhang wurde nachfolgend die Anschaffung
eines Defibrillators abgestimmt und beschlossen. Über die Unterstützung durch Spenden von Peter
Stenzel und der Raiffeisenbank Amberg-Sulzbach zeigte man sich sehr erfreut. Die Inbetriebnahme ist
für den 30. April 2026 vorgesehen.
Mit der Anschaffung eines tragbaren Kohlenmonoxid-Warnmelders sowie einer Wärmebildkamera
wurde die Einsatzfähigkeit außerdem zusätzlich weiter verbessert.
Im Rahmen der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihre Leistungen ausgezeichnet.
Gewürdigt wurden unter anderem absolvierte Lehrgänge, der Wissenstest der Jugend sowie
verschiedene Leistungsabzeichen in Bronze, Gold und Gold-Blau. Auch Ü40-Mitglieder konnten
Leistungsabzeichen in den entsprechenden Stufen erwerben.
Positiv hervorgehoben wurde die Anerkennung als gemeinnütziger Verein. Damit kann die Feuerwehr
nun Spendenquittungen ausstellen und ihre Arbeit zusätzlich unterstützen lassen.
Der 2. Bürgermeister Stefan Steger überbrachte die Dankesworte der Gemeinde, würdigte die
geleistete Arbeit der Feuerwehr und betonte, dass es sich bei der Freiwilligen Feuerwehr um die
älteste Selbsthilfeeinrichtung der Welt handelt, die bis heute eine unverzichtbare Säule des
Gemeinwesens ist.
Text: Andreas Lulei – FF Hirschbach
Bild: FF Hirschbach
